Informationen
WIR SCHAFFEN SICHERHEIT - Die kompetente SoVD-Beratung
Der SoVD sorgt jeden Tag dafür, dass Menschen sich gut aufgehoben und beraten fühlen. Mehr als 270 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in rund 60 Beratungszentren in ganz Niedersachsen unterstützen Ratsuchende durch ihr Wissen, ihre Expertise und ihren Einsatz und verhelfen ihnen zu ihrem Recht.
Wir unterstützen Sie in den Bereichen
- Rente
- Pflege
- Behinderung
- Gesundheit
- Arbeitslosengeld/Grundsicherung/Sozialhilfe
- Patientenverfügung/Vorsorgevollmacht
Und das mit großem Erfolg: 2025 haben wir mehr als 30 Millionen an einmaligen Zahlungen für unsere Mitglieder erstritten. Wir helfen, wenn es um das Ausfüllen von Anträgen geht, wenn Widerspruch eingelegt oder Klage eingereicht werden muss.
Der SoVD sorgt jeden Tag dafür, dass Menschen sich gut aufgehoben und beraten fühlen. Mehr als 270 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in rund 60 Beratungszentren in ganz Niedersachsen unterstützen Ratsuchende durch ihr Wissen, ihre Expertise und ihren Einsatz und verhelfen ihnen zu ihrem Recht.
Digital und kostenlos: SoVD informiert umfassend und beantwortet FragenOnline-Vortrag: „Altersrenten: Welche steht mir zu? Und reicht sie später zum Leben?“
05.01.2026 LV NierdersachsenHannover.
Auch 2026 informiert der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen im Rahmen seiner digitalen Vortragsreihe wieder kostenlos rund um verschiedene sozialrechtliche Themen. Am 29. Januar 2026 geht es los mit einem Online-Vortrag zum Thema „Altersrenten: Welche steht mir zu? Und reicht sie später zum Leben?“. Die Veranstaltung findet von 16 bis 17.30 Uhr statt und steht sowohl Mitgliedern und als auch Interessierten offen. Eine Anmeldung ist bis zum 26. Januar 2026 möglich.
Bei der digitalen SoVD-Vortragsreihe steht im neuen Jahr am 29. Januar 2026 als erstes das Thema „Altersrenten: Welche steht mir zu? Und reicht sie später zum Leben?“ auf dem Programm. Referent Kai Bursie, Regionalleiter des SoVD in Braunschweig, gibt Teilnehmenden von 16 bis 17.30 Uhr einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Arten der Altersrente, das jeweils geltende Anspruchsalter und weitere Voraussetzungen. Außerdem erläutert er die Grundzüge der Rentenberechnung sowie Wichtiges zu möglichen Rentenlücken und erklärt, wann eine weitere Altersvorsorge sinnvoll sein kann.
Zu dem Online-Vortrag anmelden können sich Mitglieder und Interessierte bis zum 26. Januar 2026 unter weiterbildung@sovd-nds.de. An alle angemeldeten Personen wird spätestens am Vortragstag per E-Mail ein Zoom-Link gesandt. Mehr Informationen zu weiteren geplanten Vortragsthemen sind unter www.sovd-nds.de verfügbar.
Wissenswertes rund um die elektronische PatientenakteKostenloser Gast-Vortrag: Krankenkasse informiert zur „ePA für alle“
15.01.2026 LV Niedersachsen Hannover.
Die Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) wirft bei vielen Fragen auf, die sie verunsichern. Aus diesem Grund hat der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen die AOK Niedersachsen am 12. Februar 2026 für einen kostenlosen Online-Vortrag eingeladen, in dem von 16 bis 17.30 Uhr rund um die Neuerung im Gesundheitswesen informiert wird. Mitglieder und Interessierte sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen.
„Was kann die ePA und wie nutze ich sie?“ Diese und weitere Fragen stellen sich aktuell viele Menschen. Um Versicherte aller Krankenkassen umfassend und fachkundig informieren zu können, hat der SoVD in Niedersachsen Leonie Jung und Vivian Dückmann von der AOK Niedersachsen eingeladen, zum Thema „ePA für alle“ zu referieren. Die kostenlose Informationsveranstaltung findet am 12. Februar 2026 von 16 bis 17.30 Uhr statt.
Die Referentinnen thematisieren in ihrem Online-Vortrag unter anderem grundlegende Fragen wie „Was ist die ePA für alle?“ oder „Warum gibt es die ePA?“ und informieren außerdem zu Datensicherheit, Zugriffsrechten und Verwaltung. Darüber hinaus bekommen Teilnehmende die Möglichkeit, ihre eigenen Fragen zu stellen.
Zu der Veranstaltung anmelden können sich Mitglieder und Interessierte bis zum 9. Februar 2026 unter weiterbildung@sovd-nds.de über den SoVD. Angemeldete Personen erhalten spätestens am Vortragstag eine E-Mail mit den Microsoft-Teams-Zugangsdaten. Für Fragen steht Kai Bursie, Regionalleiter des SoVD-Beratungszentrums in Braunschweig, gerne unter 0531 480760 oder kai.bursie@sovd-nds.de zur Verfügung.
Breite Zustimmung zur Pflege-BürgerversicherungSoVD-Umfrage: Pflegende Angehörige brauchen mehr Hilfe

04.12.2025 LV Niedersachsen Hannover
Eine Umfrage des Sozialverbands Deutschland (SoVD) zeigt: Fast 80 Prozent der Befragten in Deutschland finden, dass die staatliche Unterstützung für pflegende Angehörige unzureichend ist. Für Niedersachsen hat dieses Ergebnis besondere Bedeutung, da etwa 85 Prozent der Pflegebedürftigen von Angehörigen zuhause versorgt werden. Der SoVD in Niedersachsen fordert deshalb von der Landesregierung, ambulante Pflegedienste nachhaltiger zu finanzieren und pflegende Angehörige spürbar zu entlasten
Immer mehr Menschen in Niedersachsen werden im Pflegefall zuhause betreut. Meistens, weil sie in ihrer vertrauten Umgebung bleiben möchten, häufig aber auch, weil ein Platz im Pflegeheim zu teuer ist. Die Pflege wird dann in erster Linie von Angehörigen übernommen. „Sie sind der größte Pflegedienst Deutschlands, bekommen aber viel zu wenig Unterstützung“, stellt Dirk Swinke, Vorstandsvorsitzender des SoVD in Niedersachsen, fest. Das bestätige auch die Befragung, die das Meinungsforschungsinstitut Civey im Auftrag des Verbands durchgeführt hat. „Die Zahlen machen deutlich, dass sich pflegende Angehörige von der Politik im Stich gelassen fühlen. Es fehlt an Wertschätzung und Entlastung“, so Swinke weiter. Das könne nicht so weitergehen, die Politik müsse die Notbremse ziehen. Aus SoVD-Sicht sind vor allem eine Stärkung und eine nachhaltige Finanzierung von ambulanten Pflegediensten nötig, da sie wesentlich zur Entlastung der Angehörigen beitragen. „Außerdem muss die Landesregierung für mehr niedrigschwellige Unterstützungsangebote direkt vor Ort sorgen“, fordert der Vorstandsvorsitzende. Besonders wichtig sei es aber, dass sich das Land auf Bundesebene für eine Pflegevollversicherung, die alle Leistungen übernimmt, die Einführung eines Familienpflegegelds und für eine Pflege-Bürgerversicherung, in die alle einzahlen, einsetzt. Letztere wird auch von rund 80 Prozent der Befragten der SoVD-Erhebung positiv gesehen. Civey hat für den Sozialverband Deutschland vom 2. bis zum 16. Oktober 2025 online 2.500 Bundesbürger*innen ab 18 Jahren und 500 Personen, die eine*n Angehörige*n pflegen, befragt. Die Ergebnisse sind aufgrund von Quotierungen und Gewichtungen repräsentativ unter Berücksichtigung des statistischen Fehlers von 3,5 Prozentpunkten (Gesamtbevölkerung) und 9,1 Prozentpunkten (pflegende Angehörige) beim jeweiligen Gesamtergebnis. Weitere Informationen zur Methodik finden Sie hier: civey.com/unsere-methode.
Inhalte der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender MenschenDer SoVD Sozialverband Deutschland KV Schaumburg wird Unterstützer der Charta
Der SoVD hat am 08 September 2019 durch den 1. Vorsitzenden Herrn Hans-Dieter Brand erklärt, die Ziele in Deutschland mitzutragen und zu unterstützen.
Der SoVD Ortsverband Obernkirchen bekundet damit die Bereitschaft, sich im Sinne der Charta für die Verbesserung der Situation schwerstkranker und sterbender Menschen, ihrer Familien und der ihnen nahestehenden einzusetzen und auf dieser Grundlage für die Einlösung ihrer Rechte einzutreten.


Mit dem Rollator wieder sicher unterwegsDas richtige Handling mit dem Rollator
Ein Rollator oder Gehwagen ist eine fahrbare Gehhilfe, die aus einem mit Rädern versehenen Stützgestänge besteht.
Funktion und Aufbau
Der Rollator dient gehbehinderten, körperlich schwachen oder unsicheren Personen als Stütze und Gehhilfe. Teilweise besteht nur eine Indikation für den vorübergehenden Einsatz während einer begrenzten Zeit, etwa nach einem Beinbruch oder vor und nach einer Hüftgelenksoperation.
Auf was muss ich beim Kauf eines Rollators achten?
Beim Rollatorkauf sollten Sie auf die korrekte Griffhöhe (Handgelenkshöhe), den Einsatzort (innen/außen), die Handhabung (Wendigkeit, Gewicht, Faltmechanismus) sowie die Sicherheit (Bremsen, Bereifung, Stabilität) achten. Eine individuelle Beratung und eine Testfahrt sind entscheidend, um sicherzustellen, dass der Rollator den eigenen Bedürfnissen entspricht.
Wichtige Kaufkriterien
Griffhöhe und Sitzhöhe:
- Lassen Sie sich die richtige Höhe von einem Fachmann einstellen, um eine gesunde Haltung zu gewährleisten.
- Die korrekte Griffhöhe entspricht Ihrer Handgelenkshöhe im Stehen.
- Die Sitzhöhe sollte so gewählt sein, dass Sie bequem sitzen und mühelos wieder aufstehen können (Faustregel: Abstand Fußboden bis zur Mitte der Kniescheibe).
Einsatzort:
- Innen: Kleinere Räder sind wendiger für enge Räume.
- Außen: Größere Räder sind besser für unebenes Gelände und längere Strecken.
Handhabung:
- Faltmechanismus: Achten Sie auf einen leichten und sicheren Faltmechanismus. Modelle, die sich längs falten lassen, sind oft stabiler.
- Gewicht: Ein leichter Rollator ist einfacher zu handhaben.
- Wendigkeit: Das Modell sollte sich leicht lenken lassen, um schnelle Richtungswechsel zu ermöglichen.
Sicherheit:
- Bremsen: Prüfen Sie, ob die Bremshebel gut erreichbar sind und sich leicht betätigen lassen. Eine Schleifbremse bietet zusätzliche Sicherheit auf Gefällstrecken.
- Bereifung: Achten Sie auf passende und abgenutzte Reifen. Große Räder sind geländetauglicher.
- Stabilität: Der Rollator sollte auch unter Beladung stabil sein. Achten Sie auf die vom Hersteller angegebene Höchstzuladung.
Ausstattung und Zubehör:
- Überlegen Sie, welche zusätzlichen Funktionen Sie benötigen, z. B. eine Tasche, einen Stockhalter oder eine Rückenlehne.
- Erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse, welche Modelle bezuschusst werden und wie die Kostenübernahme geregelt ist.
Tipps
- Probieren Sie den Rollator ausgiebig aus, idealerweise bei einem längeren Spaziergang, um sicherzugehen, dass er gut zu Ihnen passt.
- Nehmen Sie einen Bekannten mit, der Sie beim Kauf unterstützt.
- Lassen Sie sich die Handhabung, insbesondere das Bremsen und Falten, vom Fachpersonal zeigen.
SoVD empfiehlt, sich frühzeitig zu informieren und vorzusorgenPatientenverfügung und Vorsorgevollmacht

WS 10.11.2025 KV Schaumburg
Ist man plötzlich nicht mehr in der Lage, die eigenen Wünsche zu äußern, ist es wichtig, rechtzeitig vorgesorgt und diese festgehalten zu haben.
In einer Patientenverfügung werden Regelungen zur gewünschten medizinischen Versorgung für den Fall festgehalten, dass der eigene Wille nicht mehr geäußert werden kann. Ebenso ermöglicht eine Vorsorgevollmacht, dass Personen des Vertrauens im eigenen Sinne Angelegenheiten regeln und Entscheidungen treffen können, wenn man selbst nicht mehr dazu in der Lage ist.
Ausgestellt wird der Rentenausweis bei Beginn der RentenzahlungDer Rentenausweis bietet Vergünstigungen im Alter
WS 28.10.2025 KV Schaumburg
Ein Rentnerausweis ist ein offizielles Dokument der Deutschen Rentenversicherung im Scheckkartenformat, das den Bezug einer gesetzlichen Rente nachweist und für Vergünstigungen berechtigt. Er wird automatisch zusammen mit dem Begrüßungsschreiben an Neurentner verschickt, muss also nicht beantragt werden.
Wie informieren sich Patienten?Dr. Google, wie schlimm ist?
WS 10.11.2025 KV Schaumburg
Immer mehr Menschen suchen bei gesundheitlichen Problemen Hilfe im Internet statt beim Arzt. Das stellt die Beziehung zwischen Medizinern und Patienten zwar auf die Probe, doch damit lässt sich ein gesunder umgang finden.Viele Menschen in Deutschland nutzen das Internet, um sich über Symptome, Diagnosen oder verschriebene Medikamente zu informieren. 67 Prozent gehen im Anschluss an einen Arztbesuch online, um zusätzliche Infos zu recherchieren. Im vergangenen Jahr waren es noch 61 Prozent.
Das bewirken verständliche Informationen
Viele Patienten möchten ihre Diagnosen verstehen. Sie müssen sich für oder gegen bestimmte Behandlungen entscheiden. Sie wollen wissen, wie bestimmte Medikamente einzunehmen sind und auch wie sie wirken und weshalb sie eingenommen werden müssen. Sie möchten Entlassbriefe nach einem Krankenhausaufenthalt verstehen oder die Erkrankungen und Behandlungen von Angehörigen nachvollziehen.
Dafür sind verständliche Informationen wichtig!
Denn Patienten, die ihre Erkrankung verstehen, …
können ihren Ärzten die richtigen Fragen stellen
können bewusste Entscheidungen treffen (z.B. für oder gegen eine Operation)
entwickeln keine unnötigen Ängste oder werden von diesen befreit
halten sich eher an die vom Arzt verordnete Therapie (z.B. regelmäßige und korrekte Medikamenteneinnahme, Anpassung von Gewohnheiten und Lebensumständen wie Sport oder Ernährung)
verhalten sich insgesamt gesundheitsbewusster
erlangen eine höhere Gesundheitskompetenz und können damit zu Experten der eigenen Gesundheit werden
Psyche und Körper beeinflussen sich bei Magen-Darm-Erkrankungen gegenseitigKörper und Seele
WS 15.11.2025 KV Schaumburg
Reha, wo du willst! Im Reha-Zentrum Bad Brückenau gehören Psychologie und Gastroenterologie zusammen. Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts können psychische Ursachen haben oder psychische Probleme auslösen.
Riecht man etwas? Kann ich noch gefahrlos aus dem Haus? Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts gehen häufig mit Durchfällen, Inkontinenz und Schmerzen einher. Scham, Ängste, gedrückte Stimmung und ein negatives Selbstbild sind nicht selten die Folge. „Für die meisten sind Magen-Darm-Erkrankungen eine schwere Herausforderung“, sagt Ralph-Michael Karrasch, Chefarzt für den Bereich Psychosomatik im Reha-Zentrum Bad Brückenau Klinik Hartwald. Hier werden Psychologie und Gastroenterologie zusammengedacht. „Wir haben Rehabilitanden, bei denen eine Erkrankung des Magen-Darm-Trakts psychische Probleme ausgelöst hat“, erklärt Karrasch. „Und auch umgekehrt: Psychische Erkrankungen können massive Beschwerden im Magen-Darm-Bereich verursachen.“ In Bad Brückenau besteht deshalb die Möglichkeit zu einer fünfwöchigen „dualen Reha“: für Körper und Seele.
Das Rehazentrum in Bad Brückenau ist eine von rund 100 Kliniken der Deutschen Rentenversicherung. Aufgrund des Wunsch- und Wahlrechts können Rentenversicherte mitbestimmen, in welcher Klinik sie ihre Reha verbringen. Bad Brückenau beispielsweise ist ein bayerisches Staatsbad mit interessanter Bäderarchitektur in der wunderschönen Landschaft der Rhön.
„Wir erleben häufig, dass Menschen sich wegen ihrer Erkrankung sozial isolieren und am öffentlichen Leben nicht mehr teilnehmen“, erklärt Donat Sammer, Kaufmännischer Direktor der Klinik. Sie fragen sich, ob sie ihrer Arbeit noch nachgehen, sich mit Freunden treffen oder in den Urlaub fahren könnten.
Viel Fachwissen unter einem Dach
Da in einer Reha viel Expertise unter einem Dach versammelt ist, können Betroffene nicht nur medizinisch viel lernen, sondern sich auch untereinander austauschen; Gruppen- und Einzeltherapie helfen, Angstgruppen und Entspannungsübungen ebenfalls.
Vor allem aber könne man sich mit weniger Druck in der Öffentlichkeit ausprobieren, betont Sammer. Manche müssten sich etwa nach einer Operation an einen künstlichen Darmausgang gewöhnen. Wenngleich die Anfangsphase nach einem solchen Eingriff herausfordernd ist: Eine Rehabilitation ermutigt die Patienten, Alltag und Beruf wieder zu meistern und eine gute Lebensqualität zu erreichen.
Quelle: zukunft jetzt - Das Magazin der Deutschen Rentenversicherung Ausgabe 4/25